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Hauptaufgabe der Arbeitsgruppe Informationdsienste ist die Präsentation des Forschungsnetzes im Internet sowie Unterstützung der Kommunikation unter den Wissenschaftlern. MotivationIn einem verteilten Forschungsnetzwerk ist es von großer Bedeutung, eine zentrale Arbeitsplattform zur Integration der Partner und der benötigten Anwendungen bzw. Datenbestände zu betreiben. Durch den Aufbau eines modernen Informations- und Kommunikationsportals werden heterogenen Zielgruppen (darunter Netzwerkpartnern, externen Fachleuten und praktischen Spezialisten) zentrale Dienste und Informationen zur Verfügung gestellt. Beispielhaft wurde eine solche Plattform für die Krankheit der Malignen Lymphome implementiert. Dabei stehen insbesondere die Aktualität und die Qualitätssicherung der Inhalte im Vordergrund. ZielHauptziel ist die nachhaltige, qualitativ hochwertige Präsentation des Forschungsnetzes im Internet. Da in einem medizinischen Verbund Forscher fach- und standortübergreifend zusammenarbeiten, muss die Informationsplattform eine intuitive Bedienbarkeit für Anwender bieten, sichere Kommunikationswege besitzen, standardisierte Datenformate unterstützen und die Integration von Softwareapplikationen zur einer ganzheitlichen Plattform ermöglichen. Methode und UmsetzungWährend gedruckte (Fach-) Literatur im Allgemeinen einen gewissen Qualitätsstandard erfüllt, ist dies bei Internetdokumenten nicht immer der Fall. Um jedoch als Referenz für wissenschaftliche Forschungsarbeiten akzeptiert zu werden, müssen Internetdokumente dasselbe Qualitätsniveau anstreben. Dies erfordert die Erarbeitung und Durchsetzung verbindlicher Kriterien für die Qualität von Internetinformationsangeboten und die Definition klarer Arbeitsprozesse und Verantwortlichkeiten. Die Qualität von Internetdokumenten lässt sich anhand folgender Merkmale bestimmen:
Die Basis der Informationsplattform ist ein Content Management System (CMS) zur technischen Verwaltung der Daten. Darauf aufbauend wurden zu jedem der obigen Punkte detaillierte Konzepte entworfen und implementiert, z.B. Arbeitsanweisungen für den alltäglichen Betrieb, Schulungsunterlagen und Qualitätshandbücher für Redakteure, Formulare und Skripte zur Automatisierung von Arbeitsgängen sowie Kooperationen mit nationalen Standardisierungsgremien. EvaluationIm Rahmen einer netzwerkübergreifenden Qualitätsoffensive wird derzeit eine Online-Befragung der Anwender mit Blick auf die inhaltliche und technische Akzeptanz des Informationsportals durchgeführt. Parallel dazu werden die anonymen und die personalisierten Zugriffe auf Basis der Protokolldateien statistisch ausgewertet. Die daraus gewonnen Erkenntnisse sollen in die strukturelle Präsentation des Portals einfließen. Weitere EntwicklungenDer Einsatz eines CMS stellt eine solide Grundlage für die Präsentation statischer Inhalte einer Informationsplattform dar. Das volle Potential des WWW lässt sich jedoch nur durch den Einsatz erweiterter Beschreibungssprachen nutzen. Heutige Inhalte sind maschinell nicht verarbeitbar, derzeit limitieren fehlende Metadaten und Zugriffsschnittstellen die weitergehende Verwertung von Inhalten. Relationale Beziehungen zwischen Web-Objekten sind nicht definiert und semantisch fundierte Terminologien werden gerade erst entwickelt. Unsere Arbeit zielt auf ein verteiltes, webbasiertes Informationsmanagement durch die Nutzung von Technologien wie XML, RDF/S, OWL, SOAP, WebDAV und Web Services, im Einzelnen:
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