Kompetenznetz Maligne Lymphome
  1. Das Kompetenznetz
  2. Informationen zur Krankheit
  3. Studien & Studiengruppen
  4. Hilfe & Unterstützung
  5. Integrierte Versorgung
Stichwortsuche
Suche:

Sie sind hier: Startseite » Das Kompetenznetz » Organisation des Netzes » Geschichte » Teilprojekte 1999-2009 » Telematik » Informationsdienste

Medizinische Informationsplattform

Hauptaufgabe der Arbeitsgruppe Informationdsienste ist die Präsentation des Forschungsnetzes im Internet sowie Unterstützung der Kommunikation unter den Wissenschaftlern.

Motivation

In einem verteilten Forschungsnetzwerk ist es von großer Bedeutung, eine zentrale Arbeitsplattform zur Integration der Partner und der benötigten Anwendungen bzw. Datenbestände zu betreiben. Durch den Aufbau eines modernen Informations- und Kommunikationsportals werden heterogenen Zielgruppen (darunter Netzwerkpartnern, externen Fachleuten und praktischen Spezialisten) zentrale Dienste und Informationen zur Verfügung gestellt. Beispielhaft wurde eine solche Plattform für die Krankheit der Malignen Lymphome implementiert. Dabei stehen insbesondere die Aktualität und die Qualitätssicherung der Inhalte im Vordergrund.

Ziel

Hauptziel ist die nachhaltige, qualitativ hochwertige Präsentation des Forschungsnetzes im Internet. Da in einem medizinischen Verbund Forscher fach- und standortübergreifend zusammenarbeiten, muss die Informationsplattform eine intuitive Bedienbarkeit für Anwender bieten, sichere Kommunikationswege besitzen, standardisierte Datenformate unterstützen und die Integration von Softwareapplikationen zur einer ganzheitlichen Plattform ermöglichen.

Diagramm mit der Rolle des Content Management Systems als Informationsplattform
Abbildung: Informationsplattform des Kompetenznetzes Maligne Lymphome
(Klick für Vollbildansicht)

Methode und Umsetzung

Während gedruckte (Fach-) Literatur im Allgemeinen einen gewissen Qualitätsstandard erfüllt, ist dies bei Internetdokumenten nicht immer der Fall. Um jedoch als Referenz für wissenschaftliche Forschungsarbeiten akzeptiert zu werden, müssen Internetdokumente dasselbe Qualitätsniveau anstreben. Dies erfordert die Erarbeitung und Durchsetzung verbindlicher Kriterien für die Qualität von Internetinformationsangeboten und die Definition klarer Arbeitsprozesse und Verantwortlichkeiten. Die Qualität von Internetdokumenten lässt sich anhand folgender Merkmale bestimmen:

  • Inhalte: Aktualität, Qualität (-ssicherung) und angemessene Quantität (Pflichtinhalte)
  • Anbieter: Transparenz von Informationsanbietern und -quellen
  • Sicherheit: Schutz persönlicher Daten, Sicherheit der Systeme
  • Zielgruppe: Personalisierung, Benutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit
  • Technik: Technische Qualitätskriterien (Validität, Codegüte, Verwertbarkeit, Konsistenz)

Die Basis der Informationsplattform ist ein Content Management System (CMS) zur technischen Verwaltung der Daten. Darauf aufbauend wurden zu jedem der obigen Punkte detaillierte Konzepte entworfen und implementiert, z.B. Arbeitsanweisungen für den alltäglichen Betrieb, Schulungsunterlagen und Qualitätshandbücher für Redakteure, Formulare und Skripte zur Automatisierung von Arbeitsgängen sowie Kooperationen mit nationalen Standardisierungsgremien.

Evaluation

Im Rahmen einer netzwerkübergreifenden Qualitätsoffensive wird derzeit eine Online-Befragung der Anwender mit Blick auf die inhaltliche und technische Akzeptanz des Informationsportals durchgeführt. Parallel dazu werden die anonymen und die personalisierten Zugriffe auf Basis der Protokolldateien statistisch ausgewertet. Die daraus gewonnen Erkenntnisse sollen in die strukturelle Präsentation des Portals einfließen.

Weitere Entwicklungen

Der Einsatz eines CMS stellt eine solide Grundlage für die Präsentation statischer Inhalte einer Informationsplattform dar. Das volle Potential des WWW lässt sich jedoch nur durch den Einsatz erweiterter Beschreibungssprachen nutzen. Heutige Inhalte sind maschinell nicht verarbeitbar, derzeit limitieren fehlende Metadaten und Zugriffsschnittstellen die weitergehende Verwertung von Inhalten. Relationale Beziehungen zwischen Web-Objekten sind nicht definiert und semantisch fundierte Terminologien werden gerade erst entwickelt. Unsere Arbeit zielt auf ein verteiltes, webbasiertes Informationsmanagement durch die Nutzung von Technologien wie XML, RDF/S, OWL, SOAP, WebDAV und Web Services, im Einzelnen:

  • Strukturierung und verteilte Annotierung von Web-Dokumenten für Gesundheitsinformationssysteme im Hinblick auf Qualität, langfristige Verwertbarkeit und Austauschbarkeit
  • Semantische Suchverfahren und -methoden, themenbasierte und personalisierte Suche, Integration in bestehende Portale
  • Dienstleistungen (WebServices) autonomer Agenten in einem semantischen Netzen unter Verwendung moderner Kommunikationsprotokolle
  • Untersuchung der Möglichkeiten von Content Syndication (Einbindung externer Inhalte/ Export eigener Inhalte) am Beispiel einer zentralen Seite für Pressemitteilungen, Termine, Newsletter u.a. aller medizinischen Kompetenznetze
  • Empfehlungen für die Verwendung semantischer Metadaten über Dokumente (Dublin Code), Klassifizierung des Inhalts (PICS), der Seriosität und Glaubwürdigkeit von Inhalten (HONcode)
  • Automatisierte Konsistenzchecks zur Vermeidung ungültiger Referenzen unter Beachtung temporaler und kontextsensitiver Aspekte
  • Agentenbasierte, adaptive Auswertung der Nutzung von Informationsdiensten und Erstellung von Profilen und zur Optimierung der topologischen Struktur

Projektteam

  • Markus Löffler (Projektleitung)
  • Matthias Löbe
  • Roland Mücke
  • Sebastian Stäubert
  • Peter Menzel (Studentische Hilfskraft)
  • Perter Rasch (Studentische Hilfskraft)

Ansprechpartner

  • Matthias Löbe

Navigation

Das Kompetenznetz

  1. Selbstverständnis
  2. Organisation des Netzes
    1. Verein
    2. Zentrale Geschäftsstelle
    3. Förderer & Unterstützer
    4. Geschichte
      1. Teilprojekte 1999-2009
        1. Zentrale
        2. Telematik
        3. Pathologie
        4. Strahlentherapie
        5. Schwerpunktpraxen
        6. Versorgung
        7. Gesundh.Ökonomie
        8. CHMG
        9. Metaanalyse
        10. Hochdosistherapie
        11. Radiochemotherapie
        12. Vakzintherapie
        13. Epidemiologie
        14. Risikofaktoren
      2. AG QM
  3. Projekte & Dienstleistungen
  4. Kooperationen
  5. Aktuelles
  6. Stellenangebote
  7. Interner Bereich

Foerderer, Partner und Zertifikate

Bundesministerium für Bildung und Forschung,


Organisatorisches

  1. English Website
  2. Newsletter
  3. Termine
  4. Presse
  5. Broschüren
  6. Kontakt & Impressum