Die Behandlung maligner Lymphome findet heute in Deutschland auf international anerkannt hohem Niveau statt. Dies ist in erster Linie den Therapieoptimierungsstudien sowie der histopathologischen Diagnostik für diese Studien durch die Referenzzentren für Lymphknotenpathologie zu verdanken. Hier wurde nun von Referenzpathologen, Klinikern und in der Lymphomforschung international ausgewiesenen Grundlagenwissenschaftlern gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe ein wissenschaftliches Verbundprojekt zu den "Molekularen Mechanismen bei Malignen Lymphomen" initiiert. Dieser Initiative liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die Therapie von Lymphomen zukünftig nicht mehr nur durch klassische histopathologische und klinische Prognosefaktoren, sondern ganz wesentlich durch molekulare Parameter bestimmt wird. In diesem Verbundprojekt werden daher neu entwickelte, aktuelle molekulargenetische Strategien zeitnah auf ihre Bedeutung für die Prognose und Therapie von Lymphompatienten überprüft. Dies soll durch eine enge Verzahnung unterschiedlicher wissenschaftlicher Ansätze mit den klinischen Lymphomstudiengruppen geschehen. Das Ergebnis des Verbundprojektes wird die Generierung einer einmaligen Verbunddatenbank klinischer, genetischer und von Genexpressionsdaten sein.
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Dieses mit dem KML assoziierte, eigenständige Projekt wird gefördert von der Deutschen Krebshilfe.
