Die Behandlung von Patienten mit malignen Lymphomen entsprechend der Therapieoptimierungs-Protokolle der KML-Studiengruppen wird im Rahmen der integrierten Versorgung zur bestmöglichen Versorgung. Auch für Patienten, die nicht nach einem Therapieoptimierungsprotokoll behandelt werden können, ist im Rahmen der integrierten Versorgung sichergestellt, dass sie ein mit der jeweiligen Studiengruppe abgestimmtes individuelles Therapiekonzept erhalten, das den wissenschaftlich aktuellen Therapieempfehlungen entspricht.
Die Therapieergebnisse jedes Patienten werden dokumentiert und fortlaufend wissenschaftlich ausgewertet. Die Studiengruppen leiten aus der Dokumentation der Behandlungsergebnisse Qualitätsindikatoren in Form von anonymisierten Kennzahlen ab und stellen diese für einen Qualitätsbericht zur Verfügung. Die für die Koordinierung des IVML-Projektes verantwortliche Zentrale des Kompetenznetzes Maligne Lymphome führt die so gewonnenen Daten aus ganz Deutschland zusammen. Sie werden für 2008 zunächst in Form eines Strukturberichtes und den folgenden Jahren als Qualitätsbericht veröffentlicht.