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Die Heilungschancen verbessern: Integrierte Versorgung bei Malignen Lymphomen

IVML-Logo Bundesweit können alle Lymphom-Patienten, die bei einer der folgenden Krankenkassen versichert sind, an der "Integrierten Versorgung von Patienten mit malignen Lymphomen" (IVML) teilnehmen:

  • AOK Rheinland/Hamburg
  • BARMER GEK
  • Deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK)
  • Techniker Krankenkasse (TK)
  • KKH - Allianz
  • Hanseatische Krankenkasse (HEK)
  • Handelskrankenkasse (hkk)

Ziele der Integrierten Versorgung

Durch die Teilnahme an der integrierten Versorgung soll allen Lymphom-Patienten eine Therapie nach den international führenden Konzepten (Therapieoptimierungsprotokolle) der deutschen Lymphom-Studiengruppen ermöglicht werden. Für Patienten, die nicht nach einem solchen Konzept behandelt werden können, wird in Beratung mit der jeweiligen Studiengruppe ein individuelles Therapiekonzept erstellt. Die integrierte Versorgung gewährleistet eine optimale und qualitätsgesicherte Therapie und einen transparenten Behandlungsprozess in einem für die IVML zertifizierten Behandlungszentrum.
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Vorteile für Patienten

Die Teilnahme an der integrierten Versorgung ist freiwillig. Patienten, die im Rahmen der IVML behandelt werden, haben folgende Vorteile:

  • Fortschrittliche und transparente Behandlung nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft durch die Expertise der an den Universitätskliniken angesiedelten KML Studiengruppen und die Dokumentation des Behandlungsverlaufs.
      
    • als IVML-Studienpatient (SP): Behandlung innerhalb von sozialmedizinisch anerkannten Therapieoptimierungsstudien der KML Studiengruppen. Diese werden zur Verbesserung der Patientenversorgung oder zur Beantwortung wissenschaftlicher Fragestellungen unter streng kontrollierten Bedingungen und hohen Auflagen für die Patientensicherheit durchgeführt.

    • als IVML-Nicht-Studienpatient (N-SP): Behandlungen außerhalb der KML Studien finden in enger Abstimmung zwischen dem koordinierenden Arzt und der zuständigen KML Studiengruppe statt. Die Behandlung kann hierbei entweder nach dem Standardarm eines KML Studienprotokolls oder nach einem individuellen Therapiekonzept erfolgen.
  • Überprüfung der Diagnose – Durchführung einer zusätzlichen pathologischen Diagnostik durch auf Lymphome spezialisierte referenzpathologische Institute.

  • Möglichkeit einer Zweitmeinung – Die KML Studiengruppen stehen den behandelnden Ärzten beratend zur Verfügung.

  • Fachübergreifende Therapieentscheidung – Abstimmung des Therapievorgehens im Rahmen der engen Projektkooperation von Hämato-Onkolgen, Radiologen, Strahlentherapeuten, Patholgen und den KML Studiengruppen.

  • Abstimmung der Behandlung – der koordinierende Arzt stimmt qualitätsgesicherte Abläufe mit allen behandelnden Ärzten ab.

  • Übernahme der Behandlungskosten im Rahmen der IVML durch teilnehmende Krankenkassen.

Patienten, bei denen der Verdacht auf ein Malignes Lymphom besteht und die am IV-Vertrag teilnehmen möchten, sollten ihren Arzt darauf ansprechen. Alle Behandlungszentren, die der integrierten Versorgung beigetreten sind, sind in der Liste der teilnehmenden Zentren verzeichnet. Hausärzte können die Patienten direkt an ein Behandlungszentrum überweisen. Sollte kein Zentrum in der gewünschten Region gefunden werden, kann die Zentrale des Kompetenznetzes Maligne Lymphome e.V. weitere Auskünfte geben.
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Teilnahmehinweise für Behandlungszentren

Onkologische Behandlungszentren, die als Studienzentren an den Therapieoptimierungsprotokollen der KML-Studiengruppen teilnehmen und der Vereinbarung zur Integrierten Versorgung bei Malignen Lymphomen beitreten möchten, finden alle erforderlichen Unterlagen auf diesen Internetseiten:
Teilnahmevoraussetzungen
Teilnahmedokumente

Kooperationspartner

Bei dieser bundesweit geltenden Vereinbarung zur integrierten Versorgung kooperieren die im Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek) zusammengeschlossenen Krankenkassen und die AOK Rheinland/Hamburg mit den Krankenhäusern und Vertragsärzten, die der Vereinbarung beigetreten sind, sowie mit den Berufsverbänden der niedergelassenen Hämato-Onkologen (BNHO) und der Arbeitsgemeinschaft der Hämato-Onkologen an Krankenhäusern (AdHOK). Gemeinsam mit den Studiengruppen des Kompetenznetzes Maligne Lymphome e.V. fördern alle Vertragspartner mit dem bestehenden Vertrag IVML die integrierte Versorgung.
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  • Kontakt

  • Laura Borgolte, B.Sc.
  • Natalie Schreiber, Dipl. Med.-Ök. (FH)
    Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V.
    Universitätsklinikum Köln (AöR)
    Joseph-Stelzmann-Str. 9
    D-50924 Köln
    Tel.: 0221) 478-7402 oder 478 7401
    Fax: (0221) 478 7406
    E-Mail: laura.borgolte@uk-koeln.de
    E-Mail: natalie.schreiber@uk-koeln.de

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