Kompetenznetz Maligne Lymphome
  1. Das Kompetenznetz
  2. Informationen zur Krankheit
  3. Studien & Studiengruppen
  4. Hilfe & Unterstützung
  5. Integrierte Versorgung
Stichwortsuche

Diese Seiten mit Google durchsuchen:

Sie sind hier: Startseite » Das Kompetenznetz » Organisation des Netzes » Geschichte » Teilprojekte 1999-2009 » Gesundh.Ökonomie

TP7: Gesundheitsökonomie

Teilprojekt 7:
Prospektive gesundheitsökonomische Evaluation der medizinischen Versorgung von Patienten mit malignen Lymphomen

Ausgangspunkt für das Projekt Prospektive gesundheitsökonomische Evaluation der medizinischen Versorgung von Patienten mit malignen Lymphomen" (Leitung Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach, Dr. Ronald Walshe, TP 7) war die Feststellung, dass in Deutschland keine aussagekräftigen ökonomischen Informationen zur Versorgung von Patienten mit malignen Lymphomen existierten. In dem Teilprojekt sollten deshalb im Rahmen einer gesundheitsökonomischen Untersuchung die direkten und indirekten Kosten, die mit der Behandlung von neu diagnostizierten Patienten assoziiert sind, evaluiert werden. Ziel war es, die Kostendaten für Patienten mit malignen Lymphomen zu ermitteln und die Einflussfaktoren zu identifizieren, die für die Kosten der Versorgung besonders relevant sind, beispielsweise die überwiegende Behandlung im ambulanten oder stationären Bereich und die Fachqualifikation des behandelnden Arztes. Die Datenerhebung erstreckte sich über fünf Kalenderjahre von 1998 - 2002. Die Kostenerfassung erfolgte anhand des Patientenbuches das für Teilprojekt 6 entwickelt wurde. Beide Teilprojekte (TP6 und 7) betrieben ihre Datenerhebung gemeinsam und haben sich wegen ihrer engen Kooperation zum „Köln-Saarländischen Lymphomprojekt“ zusammengeschlossen.


Die Datenauswertung zeigte, dass von den 192 rekrutierten Patienten 44 % ambulant behandelt wurden, 22 % wurden stationär behandelt, 19 % wurden in einem kombinierten Strategie aus ambulanter und stationärer Therapie behandelt (bei weiteren 15 % war der Behandlungsrahmen unklar). 82 % Patienten wurden von einem hämatologisch-onkologischen Facharzt behandelt, bei 13 % der Patienten verfügte der behandelnde Arzt nicht über eine entsprechende Fachqualifikation (bei weiteren 5 % war die ärztliche Fachqualifikation unklar). Die durchschnittlichen Krankenhaus- und Chemotherapiekosten während der ersten sechs Behandlungsmonate nach initialer Diagnosestellung betrugen für Hodgkin-Patienten 6337,- € bzw. 10040,- €, für NHL-Patienten 9787,- € bzw. 6721,- €, für CLL-Patienten 1055,-€ bzw. 749,-€ und für MM-Patienten 9016,- bzw. 4871,-. Exemplarisch wurden folgende Kosten für die ambulante Behandlung eines Patienten berechnet: für die Behandlung von HD-Lymphom 9487,- €; für Non-Hodgkin Lymphom 7255,- €; für Chronisch lymphatische Leukämie 316,- €; für die Watch-and-wait-Strategie bei Multiplem Myelom 565,- €. Weitere gesundheitsökonomische Auswertungen der erhobenen Daten  erfolgten im Rahmen des Teilprojektes 6.

 

Ansprechpartner

Übersicht abgeschlossene Projekte

Navigation

Das Kompetenznetz

  1. Selbstverständnis
  2. Organisation des Netzes
    1. Verein
    2. Zentrale Geschäftsstelle
    3. Förderer & Unterstützer
    4. Geschichte
      1. Teilprojekte 1999-2009
        1. Zentrale
        2. Telematik
        3. Pathologie
        4. Strahlentherapie
        5. Schwerpunktpraxen
        6. Versorgung
        7. Gesundh.Ökonomie
        8. CHMG
        9. Metaanalyse
        10. Hochdosistherapie
        11. Radiochemotherapie
        12. Vakzintherapie
        13. Epidemiologie
        14. Risikofaktoren
      2. AG QM
  3. Projekte & Dienstleistungen
  4. Kooperationen
  5. Aktuelles
  6. Stellenangebote
  7. Interner Bereich

Foerderer, Partner und Zertifikate

Bundesministerium für Bildung und Forschung,


Organisatorisches

  1. English Website
  2. Newsletter
  3. Termine
  4. Presse
  5. Broschüren
  6. Kontakt & Impressum