Erste Symptome eines Non-Hodgkin-Lymphoms (NHL) sind fast immer schmerzlose Lymphknotenvergrößerungen. Diese
entstehen durch die Vermehrung von Lymphozyten oder durch die Ansammlung von lymphknotenfremden (in der Regel malignen)
Zellen. Eine Eigenschaft der Lymphome ist, dass sie keine spezifischen und manchmal nur sehr geringe Beschwerden
verursachen, die auch bei weniger schwerwiegenden Erkrankungen vorkommen. Dazu zählen Müdigkeit, Appetitlosigkeit,
Übelkeit oder Sodbrennen sowie eine erhöhte Infektanfälligkeit. Allgemeinsymptome (so genannte B-Symptome), wie etwa
Fieber, Nachtschweiß oder Gewichtsabnahme, finden sich in ca. 20% der Fälle und sind somit wesentlich seltener als bei
Patienten mit Hodgkin-Lymphomen. Darüber hinaus treten vor allem bei follikulären und kleinzelligen Lymphomen und in
seltenen Fällen auch bei aggressiven Lymphomen klinische Symptome auf, die z.B. durch eine Knochenmarkinfiltration
(Befall des Knochenmarks) mit daraus folgender Anämie ("Blutarmut"; Störung des Sauerstofftransports im Blut) oder
Thrombopenie (Verminderung der Blutplättchenzahl) verursacht werden. Eine Infiltration des Knochenmarks wird in etwa 40
- 60% der Fälle beobachtet. Eine Infiltration (Befall) der Haut ist bei NHL wesentlich häufiger als beim
Hodgkin-Lymphom (insgesamt aber selten) und auch Leber und Milz sind häufiger betroffen.
Häufigkeit &
Ursache
Einteilung der
Non-Hodgkin-Lymphome
Weiterführende (wissenschaftliche) Informationen finden Sie in den medizinischen Lehrbüchern, die wir als
pdf-Dateien zur Verfügung stellen.