| Autor: | Dr. Valentin Göde(weitere Infos über die Person Dr. Valentin Göde) | Text wurde erstellt am: | 03.07.2008 | |||
| Redakteur: | Silke Hellmich(weitere Infos über die Person Silke Hellmich) | Letzte inhaltliche Aktualisierung: | 04.02.2011 |
Die CLL kann sich bei den Betroffenen sehr unterschiedlich zeigen. Etwa ein Viertel aller Patienten hat zum Zeitpunkt der Diagnosestellung keinerlei Beschwerden. Häufigstes Symptom sind schmerzlose Schwellungen der Lymphknoten(weitere Infos über den Glossarbegriff Lymphknoten) in der Hals-, Schlüsselbein-, Achsel- oder Leistenregion. Wenn Vergrößerungen der Lymphknoten in der Brust- oder Bauchhöhle vorliegen, kann dies zu unspezifischen Beschwerden wie trockenen Reizhusten, Luftnot, Druckgefühl, veränderten Stuhlgewohnheiten oder Schmerzen führen. Auch die mit der Erkrankung oft einhergehende Vergrößerung der Milz (ca. 50 % der Fälle) oder der Leber (ca. 15% der Fälle) kann zu Druckgefühlen oder Schmerzen führen.
Wenn die CLL weiter fortgeschritten ist, leiden die Betroffenen häufiger an so genannten B-Symptomen. Dazu zählen Fieber über 38 Grad Celsius (ohne gleichzeitigen Infekt), starker Nachtschweiß und Gewichtsverlust von mehr als 10% des ursprünglichen Körpergewichts innerhalb der letzten 6 Monate. Hinzu kommt oft eine verminderte Leistungsfähigkeit, Müdigkeit und Schwäche. Da bei der CLL die Immunabwehr(weitere Infos über den Glossarbegriff Immunabwehr) gestört ist, kann auch eine vermehrte Anfälligkeit für Infekte ein Zeichen der Erkrankung sein. Der vom Patient aufgesuchte Arzt wird eventuell auch unspezifische Veränderungen bei der Untersuchung des Blutbildes (Leukozyten(weitere Infos über den Glossarbegriff Leukozyten) und Lymphozyten(weitere Infos über den Glossarbegriff Lymphozyten) erhöht, Erythrozyten(weitere Infos über den Glossarbegriff Erythrozyten) und Blutplättchen vermindert) und der Blutchemie (Erhöhung des LDH-Spiegels und der Harnsäure(weitere Infos über den Glossarbegriff Harnsäure), Mangel an Antikörpern) feststellen.