Die deutsche PTLD Studiengruppe wurde 1999 in Berlin gegründet, um Diagnostik und Therapie der transplantationsassoziierten lymphoproliferativen Erkrankungen (PTLD) zu optimieren.
Leiter der Studiengruppe an der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie am Campus Virchow-Klinikum der Charite - Universitätsmedizin Berlin sind Priv.-Doz. Dr. med. Ralf Ulrich Trappe und Univ.-Prof. Dr. med. Hanno Riess.
Da Organtransplantationen heute zur klinischen Standardversorgung gehören und Patienten, die erfolgreich transplantiert wurden, oft Jahrzehnte lang davon profitieren, richtet sich das Augenmerk mehr und mehr auf Spätkomplikationen wie z.B. PTLD. Zusätzlich kann diese Erkrankung auch als Modell zur Erklärung der Pathogenese lymphoproliferativer Erkrankungen bei immunkompetenten Patienten dienen. Die PTLD Studiengruppe legt den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf Grundlagen- und klinische Forschung.
In 2001 etablierte sich aus verschiedenen wissenschaftlichen Forschungsgruppen einzelner europäischer Länder (Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Schweden, Spanien, Schweiz) eine europäische PTLD Studiengruppe mit dem Ziel, die Therapieergebnisse bei transplantationsassoziierten lymphoproliferativen Erkrankungen durch gemeinsame klinische und wissenschaftliche Studien zu verbessern.
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