Am 15. September 2010 haben sieben Experten des KML zum dritten Mal die Fragen von Patienten und Angehörige zu verschiedenen Lymphomerkrankungen beantwortet. Insgesamt 115 Gespräche wurden in der Zeit zwischen 18 und 20 Uhr im Kölner Call-Center entgegengenommen. Das hochkarätig besetzte Experten-Team hat insgesamt etwa 700 Minuten gesprochen – dies entspricht einer Beratungsleistung von knapp 12 Stunden. Durchschnittlich sprachen die Experten mit den Anrufern etwa sechs Minuten, längere Gespräche dauerten aber auch bis zu einer halben Stunde. Die Telefonaktion wird seit 2008 gemeinsam von der Deutschen Leukämie- & Lymphom- Hilfe e.V. (DLH) und dem Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V. (KML) anlässlich des Welt- Lymphom-Tages im September durchgeführt.
Die Experten, die in den zwei Stunden nahezu ununterbrochen telefonierten, deckten inhaltlich die wesentlichen Lymphom-Arten ab: Prof. Dr. Michael Hallek (CLL), Prof. Dr. Hermann Einsele (Multiples Myelom), Prof. Dr. Volker Diehl (Hodgkin Lymphom), Prof. Dr. Wolfgang Hiddemann (Indolente Lymphome), Prof. Dr. Bertram Glass (Aggressive Lymphome), Prof. Dr. Michael Herold (Indolente & Aggressive Lymphome), PD Dr. Ralf Ulrich Trappe (PTLD)
Die wichtigsten Patienten-Fragen und die Antworten der Experten wurden schriftlich zusammengefasst. Sie können hier abgerufen werden:
Fragen & Antworten der Telefonaktion 2010 (133 kB, 8 Seiten)

Alle Anrufer wurden fachkundig von Dr. Ulrike Holtkamp oder Dr. Inge Nauels (beide DLH) mit den
Experten im Studio (oben im Bild: Prof. Dr. Michael Hallek; unten: Prof. Dr. Hermann Einsele) oder den in ihren Kliniken telefonierenden Experten verbunden. Unterstützt wurden sie dabei vom DLH-Vorsitzenden Ralf Rambach und Mitarbeiterinnen der KML-Geschäftsstelle.
Weltweit beteiligen sich am Welt-Lymphomtag Ärzte, Wissenschaftler und Selbsthilfegruppen an Aktionen, um den Bekanntheitsgrad der Erkrankung in der Öffentlichkeit zu erhöhen, die Erkennung von Symptomen zu verbessern und eine frühe und korrekte Diagnose zu gewährleisten.
Veranstalter der Telefonaktion waren die Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe und das Kompetenznetz Maligne Lymphome. Die Veranstaltung wurde durch den ehrenamtlichen Einsatz der Experten und finanziell durch die Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe getragen.